Malika Khatir

geb. 1969 in Aix-en-Provence als Kind algerischer Eltern. Nach der Ausbildung zur Schauspielerin und Sängerin arbeitete sie vermehrt mit dem Regisseur Michel Pesenti zusammen. Unter seiner Regie war sie 1994 am Zürcher Theater Neumarkt in Backroom, 1995 in Das Beste kommt noch und 1997 in Bérénice zu sehen.
Neben Theaterprojekten tritt sie auch als Sängerin auf. Sie drehte diverse Kinofilme (Les bruits de la ville, Travail d’arabe). Auf der Bühne war sie 2002 in Les Délices de Coeur von Ahmed El Tifâchi u.a. im Schlachthaus Bern, in La Maroquinerie in Paris und am Zürcher Theaterspektakel zu sehen. Letzte Projekte: Medeamalika, Toni Molkerei, Zürich, Les Syrènes, Fabriktheater der Roten Fabrik, Zürich. Malika Khatir lebt in Zürich.


Barbara Terpoorten

geboren 1975 im Wallis. Nach dem Lehrerinnenseminar St. Ursula besuchte Barbara Terpoorten-Maurer die Theater Hochschule Zürich. Es folgten Engagements in Deutschland und in der Schweiz. Sie spielte unter anderem am Schauspielhaus Zürich, Schauspielhaus Hamburg, Maxim Gorki Theater und Theater Neumarkt. Von 2000 bis 2008 war die Schauspielerin Mitglied der Künstlergruppe 400asa. Babara Terpoorten-Maurer wirkte zudem in mehreren Filmen mit. Dazu gehören unter anderem «Lenz» von Thomas Imbach, «Anjas Engel», «Handy Man», «Champions», «Tatort-Borowsky in der Unterwelt», «Der Patient» und «Zu Zweit». Neben ihrer Tätigkeit als Schauspielerin arbeitet sie auch als Regisseurin und Theaterpädagogin.
2010 gründete sie zusammen mit Rolf Hermann und Daniel Imboden die Theatergruppe sempione-productions. 2004 erhielt sie den Förderpreis des Kantons Wallis.
Seit 2012 spielt sie in der Serie „Der Bestatter“ die Kommissarin Anna-Maria Giovanoli und erhielt dafür 2014 den Schweizer Fernsehpreis für die beste Hauptrolle.

www.barbara-terpoorten.ch


Phillip Stengele

geboren 1969 in St. Gallen. Ausbildung zum Schauspieler an der Schauspiel Akademie Zürich. Er arbeitete u.a. mit folgenden Theaterregisseuren: Benno Besson, Samuel Schwarz, Katharina Thalbach, Barbara Weber, Peter Palitzsch, Dieter Gising, Katja Gaub.
Engagements: u.a. Deutsches Schauspielhaus in Hamburg, Schauspielhaus Zürich, Theater Basel, Schauspielhaus Bochum, Münchner Volkstheater, Theater der Stadt Aalen, Tiroler Volksschauspiele.
Philipp Stengele ist Mitglied der freien Theatergruppe 400asa. Er arbeitet als Schauspieler, Regisseur, Autor, Bühnenbildner und Techniker in Norwegen und in der Schweiz.


Daniel Mangisch

stammt aus Betten im Wallis. Nach dem Kollegium Spiritus Sanctus in Brig studierte er an der Schauspiel Akademie Zürich (heutige HMT).
Von 1999-2002 war er am Nationaltheater Mannheim engagiert. Heute arbeitet er als freischaffender Schauspieler in Zürich, Visp, Hamburg, Berlin, Basel und Bern; in jüngster Zeit auch vermehrt in Kino- und Fernsehproduktionen. Er ist Kulturförderpreisträger des Kantons Wallis 2008.


Rolf Hermann

geboren am 3. Juli 1973 in Leuk, Wallis, studierte Anglistik und Germanistik in Bern und Freiburg, Schweiz, sowie in Iowa, USA. Hermann schreibt vorwiegend Lyrik, aber auch Prosa, Hörspiele, Theater- und Mundarttexte. Seine Gedichte, die bislang in Zeitschriften, Anthologien und drei Einzelveröffentlichungen (zuletzt: „Kartographie des Schnees“, 2014) erschienen sind, wurden auszugsweise ins Englische, Französische, Litauische und Polnische übersetzt. Neben zahlreichen Einzellesungen tritt Rolf Hermann mit einem weiteren Projekt auf: dem Mundarttrio Die Gebirgspoeten mit Matto Kämpf und Achim Parterre. Mit ihnen hat er bislang drei abendfüllende Bühnenprogramme entwickelt, die auch auf CD zu hören sind. Gemeinsam mit der Regisseurin Barbara Terpoorten-Mauer leitet Rolf Hermann zudem die Theater- und Künstlergruppe Sempione-Productions.
Für sein Schaffen wurde Rolf Hermann verschiedentlich ausgezeichnet, u. a. mit dem Kulturförderpreis des Kantons Wallis (2009), mit dem Tübinger Stadtschreiberstipendium für Lyrik (2010), dem Literaturpreis des Kantons Bern für den Lyrikband „Kartographie des Schnees“ (2015) sowie mit einem Werkbeitrag der Pro Helvetia (2015).


Rudolf Jost

geboren und aufgewachsen im Kanton Bern. Nach einer handwerklichen und gestalterischen Ausbildung zum Herrenschneider und Modedesigner fünf Jahre als Kostümbildassistent und Kostümbildner am Schauspielhaus Zürich. Seit 1996 freischaffender Kostümbildner für Schauspiel, Oper und Film; u.a. Theater Neumarkt Zürich, Luzerner Theater, Schauspielhaus Bochum, Salzburger Festspiele und Gare du Nord Basel. In der freien Theaterszene war er für Lilian Naef, Meret Hottinger, Raphael Urweider und insbesondere für 400asa tätig.


Daniel Imboden

geboren 1965. Seit Herbst 2006 Projektleiter Theater im Migros-Genossenschafts-Bund. Nach dem Studium der Germanistik und Politologie freier Lektor und Dramaturg (Zusammenarbeit u.a. mit Meret Matter, Laurent Chètouane, Jan Bosse, Lukas Langhoff). Absolvent des Masterstudienganges Dramaturgie bei Hans-Thies Lehmann an der Goethe-Universität Frankfurt. 2001-2006 Co-Leiter des Theaterfestivals auawirleben Bern.


Martin Bezzola

1976 in Zürich geboren, hat an der Hochschule der Künste Bern Musik und Medienkunst studiert und ist ausgebildeter Tontechniker. Mit seiner Klanggestalter GmbH realisiert er Projekte unterschiedlichster Couleur: Als Sounddesigner arbeitet er für Künstler und Hörspielmacher, komponiert Musik für Hörspiele und Features und gestaltet akustische Identifikationen für Radio- und Fernsehstationen. klanggestalter.ch

www.klangestalter.ch

Christine Achermann

geboren 1959 in Madrid. Studium der Hispanistik und Germanistik in Zürich. Langjährige Programmverantwortliche für Mittelosteuropa und für das Kulturprogramm Südosteuropa und Ukraine von Pro Helvetia. Initiatorin und Umsetzerin der Theaterbörsen in Prag und Krakau sowie der Veranstaltungsreihe „Centrelyuropdriims – Kulturszenen Polen, Slowakei, Tschechien, Ungarn“. Seit 2005 Projektleiterin diverser Kulturprojekte im In- und Ausland und Produktionsleiterin für Schweizer Theater- und Tanzgruppen.